Im April 2014 habe ich eine Selbsthilfegruppe für Lungenkranke gegründet, weil es so etwas hier im direkten Umfeld noch nicht gab. Jetzt  - im Jahr 2017 - sind wir ein eingetragener Verein mit derzeit 48 Mitgliedern und erfreulicherweise gibt es immer wieder neuen Zuwachs. Da die Zahl unserer Mitglieder immer größer wird, haben wir inzwischen neben der ersten,  eine weitere Lungensport-Gruppe ins Leben gerufen.  Die Treffen für diese sportlichen Aktivitäten finden regelmäßig montags und dienstags unter Leitung unseres Lungentrainers Jens Fischer statt und die entsprechenden Trainingsorte sind hier auf  unserer Homepage unter „Nächste Termine“ zu finden. Ebenfalls wird diese Information auch ständig in den Tageszeitungen (LZ, NW, „Das Blatt“ Leopoldshöhe) veröffentlicht.

Neben dem Lungensport gibt es auch das monatliche Vereinstreffen, bei dem sich alle Mitglieder in netter Runde über Sorgen oder Neuigkeiten austauschen können. Dieses Treffen findet jeden dritten Donnerstag im Monat statt und zwar im Café "Im Eck", Hauptstr. 1, Leopoldshöhe.

Ich finde es enorm wichtig, ein für Lungenkranke zugeschnittenes Bewegungsprogramm anzubieten, aber auch die „gesellige Seite“ darf nicht zu kurz kommen. Die angebotenen Vereinstreffen sollen eine Möglichkeit zur offenen Kommunikation unter Gleichgesinnten bieten, bei der aber nicht nur die Krankheit im Vordergrund stehen soll. Wir möchten auch gern mit unseren Mitgliedern hin und wieder Ausflüge unternehmen, die so organisiert sind, dass jeder Lungenkranke ohne Probleme mitmachen kann. Diese Fahrten sollen allen Mitgliedern zeigen, dass man der Krankheit nicht hilflos ausgeliefert ist, sondern dass man in einer entsprechenden Gruppe, in der alle mehr oder minder schwere Symptome der COPD haben und sämtliche Bedürfnisse und Defizite berücksichtigt werden, auch wieder viel Spaß an Unternehmungen haben kann. Unsere Fahrten führten uns bereits zum 'Fernsehgarten' in Mainz, zum Freilichtmuseum Detmold, zum Lungensymposium Hattingen sowie zum Tierpark Herford ... und ich denke,  es werden noch viele folgen.

Euer Hermann Berends

 

 

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